Supervision und Weiterbildung

Vorwort:

Systemische Supervision, Fallarbeit und Erfahrungsaustausch für betriebliche Sozialberater, Suchtkrankenhelfer , Mitarbeiter aus dem BEM Team oder dem BGM und andere psychosoziale Arbeitskreise

Die Supervision versteht sich als ein Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, zur Steigerung der Handlungskompetenz im beruflichen Geschehen.
Sie unterstützt Entfaltung, Entwicklung und Verbesserung beruflichen Handelns
und strebt die befriedigende Gestaltung von Arbeitsbeziehungen an.

Der Fokus der Supervision zielt explizit auf höhere Professionalität und Psychohygiene, dies ist unabdingbar für beratende Helfer.

Die Supervision ist eine Form berufsbegleitender Beratungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit. Hierbei wird die berufliche Situation betrachtet und reflektiert, um typische Verhaltensweisen (-muster) herauszuarbeiten und die systemisch, dynamischen Auswirkungen zu hinterfragen.
Ziel ist lösungsorientiertes Verhalten im beruflichen Kontext, der achtsame Umgang mit sich selbst, der angemessene Dialog mit dem „Klientel“ und anderen Gesprächspartnern innerhalb einer Organisation.

In der Supervision können systemische Wechselwirkungen betrachtet und geprüft werden, um neue berufliche Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und zu erproben.

Ein zusätzlicher Bonus durch EFFIZIENZ während der Supervisionseinheiten ist die ständige Weiterbildung.
Um mit dem Klientel und den professionellen Behandlern der externen Netzwerke immer adäquat kommunizieren zu können, werden neue Erkenntnisse, Forschungsergebnisse, Behandlungsmöglichkeiten o.ä. durch Effizienz stets weitergegeben, eventuelle Klinikbesuche mit eingeschlossen. Berücksichtigt werden auch Weiterbildungswünsche durch die Teilnehmer selbst.
Der Erfahrungsaustausch von Schwierigkeiten und Lösungen mit dem regionalen Beraternetz, ist für die Teilnehmer ebenfalls wichtig und findet Raum. (ambulante und stationäre Versorgung)
Die Supervision findet mit betrieblichen Beratern aus unterschiedlichen Unternehmen statt.
Ein Einzelsetting oder eine Supervision für Teilnehmer aus einem Unternehmen ist auf Wunsch ebenfalls möglich.

 

Arbeitskonzepte

  • Die Arbeit mit den Teilnehmern wird getragen durch Anregungen zur Selbsthilfe, Reflexion und Supervision durch „Lebendiges Lernen“ nach Klaus Daigl.
  • Systemisches Einzel- und Gruppencoaching, nach Radatz. (Lernende Organisation)
    Vorgestellt werden auch hilfreiche Konzepte zum Eigencoaching, um selbständiges und lösungsorientiertes Arbeiten zu erlernen.
  • Feedbackstrategien nach Fengler für die Gruppe, sowie Anleitung zum Selbst-Feedback.
    (Selbstwahrnehmung, -beobachtung, -erforschung, -konfrontation, usw.)
  • Lösungsorientierte Kurzzeitberatung nach Steve de Schazer.
  • Team- und Organisationsaufstellungen nach Professor Matthias Varga von Kibed
    (Über das Erkennen der Konfliktauslöser zur lösungsorientierten Handlung.
    Durch die praktische Anwendung manifestieren sich bei den Teilnehmern sofort neue Verhaltensweisen, so dass alte oder ähnliche Konfliktsituationen frühzeitig erkannt werden.)
  • Als Entspannungstechniken werden Meditations- und Imaginationsarbeiten angeboten.

Die vielschichtigen Arbeitsansätze nehmen die Teilnehmer mit in ihre eigene Beratertätigkeit.

Gefördert werden auch der Erfahrungsaustausch und das entlastende, persönliche Gespräch außerhalb der Supervisionsveranstaltungen, durch die Teilnehmer untereinander oder über die Trainer.

Dauer: 3 Tage je Supervisionseinheit