Thomas Notzon

Name: Thomas Notzon   Notzon200x300
Geburtsdatum: 1956  
Titel: Dipl. Soz. Päd.  
Ausbildung:    
     
 

Warum bin ich Mitarbeiter vom Effizienz -Team?

Nein,- ich habe keine Suchtmittel-Missbrauchs-Karriere hinter mir, die mich als kompetenten Ansprechpartner qualifizieren könnte, wenn man von einer langjährigen Phase genussvollen Pfeife Rauchens absieht. Aber in der Familie meiner EX-Frau gab es den alkoholkranken Schwiegervater, dessen Spiegeltrinken eine unbegreifliche Belastung für die ganze Familie war. Lange Zeit waren mir die Symptome gar nicht aufgefallen, unsensibel und uninformiert wurde ich erst im Laufe der Jahre auf das Thema aufmerksam. Die Hilflosigkeit der Familie, die zwar nah dran und doch ohnmächtig im Handeln war, hat mich seinerzeit schockiert. Erst die konsequente Androhung, den Kontakt zu den Enkelkindern zu verlieren, bewog den Schwiegervater zur Entgiftung und Behandlung seiner Sucht. Ausgestattet mit einem eigenen sehr ausgeprägten Helfersyndrom, hat mich diese Erfahrung im Familienkreis bewogen, eine Weiterbildung zum betrieblichen Sucht- und Sozialberater zu machen, als ich nach 12 Jahren Betriebsratsarbeit vom Unternehmen angefragt wurde. Vorstellung Die in dieser Ausbildung vermittelten Erfahrungen und Informationen haben mich nachhaltig beeinflusst. Hier wurde mir erstmalig bewusst, welche Hilfen es gibt, was ein erfolgversprechendes Netzwerk leisten kann und wie sehr sich Gesprächsführungs- und Rollenspielkenntnisse in der Beratung bewähren. Zusätzlich hat für mich in der Supervision eine kontinuierliche Klärung stattgefunden, die den eigenen Selbstfindungsprozess nachhaltig gestützt hat. Wir lernen alle in unserer Schullaufbahn geschichtliche Daten, fremde Sprachen und mathematische Formeln,- aber wie wir im Leben mit Krisen umgehen, was sorgsamer Umgang mit uns selbst bedeutet, dass wird nicht vermittelt! Deshalb halte ich die Arbeit bei effizienz für so vielversprechend, weil wir durch die Bewusstwerdung endlich zufriedene Gestalter unseres selbstbestimmten Lebens werden können, anstatt „gelebt“ zu werden.