Katharina Fölting

Name: Katharina Fölting   Foelting
Geburtsdatum:  1984  
     
     
     
 

 

Was ist meine Motivation bei effizienz zu arbeiten?

Während meiner Jugendzeit hatte ich auch Kontakt mit jungen Menschen, die illegale Drogen konsumiert haben. In meiner Jugendgruppe ist mir besonders ein junger, sympathischer Mann aufgefallen, der intensiven Drogenmissbrauch betrieb. Irgendwie war er ständig alleine, trotz der Gruppe. Seine Eltern waren für uns ebenfalls nicht sichtbar. Ich selbst hatte immer das Gefühl, dass er darauf gewartet hat, dass ihm jemand die Hand reicht. Ich hätte ihm gerne geholfen, wusste aber überhaupt nicht wie und habe mich deshalb ständig hilflos gefühlt.

Das war in meinem Freundeskreis. Aber auch in meiner Familie hatte ich meine Erlebnisse mit einem Alkoholkranken Menschen. Meine Großmutter väterlicherseits. Für mich war meine Oma immer ein wichtiger Mensch in meinem Leben. Umso mehr tat es mir weh, meine Großmutter so leiden zu sehen und die, nicht immer angenehmen Situationen, wenn sie trinken musste, zu erleben. Wie sie sich immer mehr von ihrer Familie distanziert und sich isoliert hat. Auch hier stand ich völlig hilflos daneben und habe sie letztendlich an ihrer Suchterkrankung sterben sehen.

Umso mehr war ich von der Arbeit meiner Schwiegereltern fasziniert, die über ihr Unternehmen effizienz, eine Möglichkeit hatten, suchtmittelauffälligen Menschen in den Betrieben zu helfen. Eine Chance für den Menschen.

Für mich umso erstaunlicher, da meine Erfahrungen im Freundes- und Familienkreis ja ganz andere waren. Aufgrund meiner Neugier und mein Interesse an der Arbeit meiner Schwiegereltern, wurde mir ihrerseits angeboten bei effizienz als Angestellte mitzuarbeiten. Ich war absolut fasziniert - und mittlerweile steht fest, dass ich das Unternehmen effizienz als Nachfolgerin übernehmen werde. So bleibt es ein Familienunternehmen.

Bis dahin werde ich noch einige Jahre brauchen, bis mein Wissenspolster komplett ist und ich mich gut positioniert habe. Für mich ist es eine große, spannende Herausforderung und was mir besonders gut gefällt ist die damit verbundene Persönlichkeitsentwicklung. Da muss ich natürlich des Öfteren durch meine Ängste gehen. Ich merke aber, dass ich daran enorm wachse und sich meine Persönlichkeit gut entwickelt.

Ich freue mich schon jetzt, einmal ein Unternehmen zu leiten, das Menschen in psychischen Krisen unterstützt und somit zu mehr Lebens- und Arbeitsqualität verhilft.

Ja, und letztendlich ist die Motivation diese Arbeit zu tun, meine erlebte Hilflosigkeit mit meinem Jugendfreund und meiner Großmutter. Ich empfinde die Handlungssicherheit für die Unternehmen, im Umgang mit den betroffenen Menschen, wie ein Geschenk.